Älterer Hund und Bewegung

Bewegung ist gut für Hunde, insbesondere für ältere Hunde. Das Wandern mit deinem Hund sorgt dafür, dass er in Form bleibt und dass seine Muskeln und seine Gelenke beweglich bleiben. In diesem Artikel geben wir mehr Informationen zum Thema: ältere Hunde und Bewegung.

Ab wann zählt ein Hund zu den Senioren?

Im Durchschnitt gelten Hunde ab einem Alter von 7 bis 8 Jahren als Senioren. Allerdings gibt es bezüglich des Seniorenalters Unterschiede zwischen Hunderassen und -größen. Größere Hunderassen haben eine kürzere Lebensdauer als kleine Hunderassen und gelten deswegen auch schneller als alt. Es kann auch von Hund zu Hund unterschiedlich sein, ob ein Hund als Senior bezeichnet wird, da kein Hund dem anderen gleicht! Es ist am besten, selbst die Gesundheit und das Aktivitätsniveau deines Hundes im Blick zu behalten.

Altersbeschwerden

Wenn Hunde älter werden, können sie Altersbeschwerden bekommen, z. B. steife Muskeln und Gelenke. Dein Hund wird sich dementsprechend weniger flexibel bewegen. Manche Krankheiten sind schwerer zu erkennen als andere. Häufig vorkommende Altersbeschwerden bei Hunden sind:

• Schwierigkeiten beim Aufstehen
• Weniger Lust zum Gassi gehen
• Schwerfälliges, steifes oder träges Gehen
• Außer Atem sein (schneller hecheln)
• Weniger Appetit
• Häufigeres Trinken und Wasserlassen
• Mundgeruch
• Gewichtszu- oder -abnahme

Körperbewegung

Wenn die Bewegungen deines älteren Hundes schwerfälliger werden, kann man die Schlussfolgerung ziehen, dass es wahrscheinlich besser ist, weniger mit ihm nach draußen zu gehen, um ihn zu schonen. Bewegung – in angepasster Form – ist jedoch gerade für ältere Hunde gut und wichtig. Bewegung sorgt dafür, dass die Muskeln flexibel und stark bleiben und sie trägt zur Bildung von Gelenkflüssigkeit bei, die wiederum dem Auftreten von Verschleiß und Arthrose vorbeugt.

Tipps für Aktivitäten mit älteren Hunden

Der Alterungsprozess hat Effekt auf deinen Hund und deswegen ist es wichtig, die Bewegungen an seine Fähigkeiten und Bedürfnisse anzupassen. Möglicherweise kann er nicht mehr dieselben Dinge tun, die er als Welpe oder als junger Hund getan hat. Ein vielseitiges Aktivitätenprogramm sorgt dafür, dass dein Hund (im Kopf) jung bleibt. Einige Bewegungstipps:

Gehe mehrmals am Tag mit ihm Gassi, lege dabei aber stets nur kurze Distanzen zurück.
Beschränke Springen und kurze, schnelle Bewegungen, die die Muskeln und Gelenke stark beanspruchen.
Schwimmen ist für ältere Hunde ideal. Es belastet die Muskeln und Gelenke weniger als Gehen.
Sorge dafür, dass dein Hund vom Kopf her jung bleibt, indem du Denkspiele mit ihm spielst. Du kannst auch Futter oder sein Lieblingsspielzeug verstecken und es ihn dann suchen lassen.

Hier erfährst du mehr über sicheres Spielen mit deinem Hund.

Ab wann sollte ich meinem Hund Seniorenfutter geben?

Es ist nicht nur empfehlenswert, die körperliche Aktivität deines älteren Hundes an seine Leistungsfähigkeit anzupassen, sondern auch sein Futter. Es werden spezielle Futterarten für ältere Hunde angeboten. Seniorenfutter enthält häufig weniger Energie sowie bestimmte Zusatzstoffe, die für ältere Hunde geeignet sind. Das biologische Senior Hundefutter von Yarrah enthält aus diesem Grund weniger Energie und ist das ideale Produkt für weniger aktive, ältere Hunde. Das Futter enthält biologische Teufelskralle, Acker-Schachtelhalm und Hagebutte. Diese Inhaltsstoffe tragen dazu bei, dass die Gelenke und Muskeln älterer Hunde beweglich bleiben. Yarrah empfiehlt, das Senioren-Trockenfutter ab einem Alter von 7 Jahren zu geben, aber das hängt natürlich auch immer vom jeweiligen Hund ab. Hast du einen 7-jährigen Hund, der noch herumtollt und aktiv ist wie ein junger Hund? Dann kannst du mit der Futterumstellung auf Senioren-Hundefutter noch etwas warten. Wenn du merkst, dass dein Hund passiver wird, sich schwerfälliger bewegt und dadurch auch weniger Energie benötigt, kannst du auf das Senioren-Hundefutter umstellen. Tipp: Bei manchen älteren Hunden ist der Geruchssinn beeinträchtigt, wodurch sie auch weniger Appetit haben. Nassfutter duftet stärker als Trockenfutter. Das Mischen von Nass- und Trockenfutter kann helfen, den Appetit deines älteren Hundes anzuregen.


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