Deinen Hund kastrieren: wann und warum?

Das Kastrieren deines Hundes (Rüde oder Hündin) ist eine Möglichkeit, ihn bzw. sie unfruchtbar zu machen. Die Kastration des Hundes bietet mehrere Vorteile, der Eingriff wird aber erst ab einem gewissen Alter empfohlen. Wir erklären dir, was es mit der Kastration des Hundes auf sich hat.

Kastration – was ist das?

Bei einer Kastration wird durch die Entfernung der Hoden (Rüde) oder der Eierstöcke und eventuell der Gebärmutter (Hündin) sichergestellt, dass ein Hund nicht mehr fruchtbar ist. Der Eingriff wird unter Vollnarkose von einem Tierarzt vorgenommen. In der Regel werden bei Hündinnen nur die Eierstöcke entfernt, bei Vorliegen einer Anomalie in der Gebärmutter kann aber auch die Gebärmutter entfernt werden.

Sterilisation – was ist das?

Die Kastration ist eine Form der Sterilisation. Wird ein Hund sterilisiert, dann bedeutet dies, dass das Tier unfruchtbar gemacht wird. Die Unfruchtbarkeit kann auch mit anderen Mitteln als der Kastration erreicht werden. Ein paar Beispiele:

• Durch das Unterbrechen der Samen- oder Eileiter.

• Vorübergehende Kastration mittels Dreimonatsspritze, Implantat oder einer hormonunterdrückenden Injektion.

Von allen verfügbaren Methoden der Sterilisation ist die Kastration der stärkste Eingriff und die definitivste Methode. Es handelt sich um einen starken Eingriff, weil er die Produktion von Geschlechtshormonen beeinflusst und weil Änderungen im Hormonhaushalt zu Verhaltensänderungen beim Tier führen können.

Ab welchem Alter kann ich meinen Hund kastrieren lassen?

Bei Hündinnen wird empfohlen, sie zwei bis drei Monate nach der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen. Eine zu frühe Kastration kann zu Inkontinenz führen, jedoch kann eine frühe Kastration auch zum Schutz vor Brustkrebs beitragen. Für Rüden gibt es für diesen Eingriff kein bevorzugtes Alter; es ist üblich, die Kastration im Alter von einem Jahr vornehmen zu lassen.

Warum sollte ich meinen Hund kastrieren lassen?

In der Regel lassen Menschen ihren Hund kastrieren, damit er sich nicht mehr fortpflanzen kann. Es gibt aber noch weitere Gründe, die für eine Kastration sprechen. Auch die Vermeidung von unerwünschtem Verhalten oder Läufigkeit können Gründe sein, den eigenen Hund kastrieren zu lassen. Eine Hündin ist zwei Mal pro Jahr läufig und während dieser Phasen ist sie für einige Tage fruchtbar und verliert sie Blut. Rüden reagieren besonders stark auf den Geruch einer läufigen Hündin und reißen sich deswegen manchmal los. Zu guter Letzt können auch medizinische Beweggründe für eine Kastration sprechen. Ein Tumor wäre ein Beispiel hierfür. Durch die Kastration einer Hündin lassen sich Gebärmutterinfektionen und Scheinschwangerschaften verhindern und kann man das Risiko eines Auftretens von Milchdrüsentumoren verringern.

Nachteile einer Kastration

Eine Kastration kann auch Nachteile haben. Die Kastration ist für viele Tierärzte zwar ein Routineeingriff, sie ist und bleibt aber eine Operation und eine Operation birgt gewisse Risiken. Es kann beispielsweise zu Komplikationen bei der Narkose oder bei der Wundheilung kommen. Das Risiko ist allerdings sehr gering. Hunde können darüber hinaus harninkontinent werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Dabei gilt, dass eine Harninkontinenz bei großen Rassen in der Regel häufiger auftritt als bei kleinen Rassen.

Eine Kastration kann zu Verhaltensänderungen bei deinem Hund führen. Rüden verhalten sich nach einer Kastration beispielsweise häufig weniger aggressiv gegenüber anderen Rüden und auch andere unerwünschte Verhaltensweisen wie Anspringen oder das häufige Wasserlassen kleiner Urinmengen beim Gassi gehen können hierdurch reduziert werden. Es ist auch möglich, dass dein Hund nach der Kastration weniger aktiv ist. In diesem Fall benötigt er auch weniger (kalorienreiches) Futter.

Hier erfährst du mehr darüber, wie viel Futter du deinem Hund geben solltest.


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