Diabetes bei Hunden – was du tun kannst

Diabetes tritt bei Hunden relativ häufig auf. Was du dagegen tun kannst und wie du Diabetes mellitus bei deinem Hund erkennst… Wir erklären es dir!

Diabetes – was ist das genau?

Diabetes ist eine Erkrankung, bei der zu wenig Insulin produziert wird und/oder bei der Insulin zu wenig Effekt auf den Körper hat. Das führt zu einem Glukosemangel (Zucker) in den Zellen, wodurch den Zellen der wichtigste Kraftstoff fehlt und Glukose im Blut zurückbleibt. Die Leber reagiert auf den Insulinmangel durch die Produktion von Glukose, wodurch der Glukoseanteil im Blut stark ansteigt. Das nennen wir Diabetes, oder auch Zuckerkrankheit.

Wie erkenne ich, dass mein Hund Diabetes hat?

Die Symptome der Zuckerkrankheit bei Hunden sind die gleichen wie die bei Menschen und Katzen: viel Wasser lassen, viel trinken und abnehmen trotz ausreichender Essensaufnahme. Die Symptome sind je Diabetestyp unterschiedlich. Dementsprechend ist es wichtig, die unterschiedlichen Typen voneinander abzugrenzen.

Unterschiedliche Formen der Zuckerkrankheit bei Hunden

Hunde können an den Typen 1, 3 und 4 erkranken.

Typ 1: Bei Diabetes Typ 1 werden die Insulin produzierenden Zellen infolge einer Störung des Immunsystems zerstört. Über die Hälfte der Hunde mit Diabetes leidet an diesem Typ. Bei Katzen tritt dieser Diabetestyp selten auf. Eine Behandlung ist möglich, aber die Krankheit wird den Hund sein Leben lang begleiten.

Typ 3: Diese Diabetesform entsteht durch Medikamente oder eine andere Störung im Körper. Eine Heilung von Hunden, die diesen Diabetestyp haben, ist nicht möglich, die Heilung von Katzen hingegen schon.

Typ 4: Da der vierte Typ bei Menschen „Schwangerschaftsdiabetes“ genannt wird, dieser aber bei Hunden und Katzen nicht vorkommt, wird dieser Typ in der Tiermedizin „Typ 4“ genannt. Er tritt nur bei Hunden auf und wird durch den hormonalen Zyklus ausgelöst. Eine Heilung ist nur durch die operative Entfernung der Eierstöcke möglich.

Diabetes bei Hunden verhindern

Da Diabetes Typ 2 (Zuckerkrankheit durch zu wenig Bewegung und Übergewicht) bei Hunden nicht vorkommt, ist es schwerer, einer Diabeteserkrankung vorzubeugen. Sowohl Typ 1 als auch Typ 3 und 4 entstehen durch eine Störung oder eine Erkrankung im Körper, auf die man als Halter keinen Einfluss nehmen kann. Typ 4 kann durch Kastration vorgebeugt werden. Die anderen Formen der Diabetes lassen sich nicht mit zusätzlichen Maßnahmen verhindern. Allerdings sind ein gesunder Lebensstil und eine gesunde, von Regelmäßigkeit geprägte Diät zu empfehlen, ggf. mit speziellem Futter für Hunde mit Diabetes.

Wende dich an einen Tierarzt

Erkennst du viele Symptome der Zuckerkrankheit und zweifelst du, ob dein Hund zuckerkrank ist? Dann wende dich in jedem Fall an einen Tierarzt. Er/Sie kann untersuchen, ob dein Hund zuckerkrank ist, welchen Diabetestyp er hat und bestimmen, welche Behandlung ggf. notwendig ist.

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