Katzen und Kohlenhydrate

Katzen sind Fleischfresser (carnivore), was uns der Körperbau, der Verdauungsapparat und vor allem das Gebiss verrät. Wildkatzen leben von Beutetieren und nehmen keine pflanzliche Nahrung wie Beeren, Kartoffeln oder Getreide zu sich. Das hätte auch keinen Sinn, denn die Katze kann derartige Nahrung nicht verdauen.
Vor langer Zeit hat der Mensch die Katze domestiziert um in erster Linie Mäuse, Ratten und andere Schädlinge fern zu halten – später hielt er sie auch als Haustier. Als Mäusefänger bekam die Katze noch genügend Fleisch, doch als Haustier bekam sie zunehmend verzehrfertige Nahrung, welche nicht nur Fleisch enthielt. Die Bestandteile des Futters waren oft pflanzliche, die eine Wildkatze nicht gefressen hätte. Was sagt uns das?

Zusammensetzung der Nahrung

Als Hintergrundinformation: Sowohl Menschen als auch Tiere gewinnen ihre Energie aus Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten.

Neben diesen drei Energiequellen besteht Nahrung aus Ballaststoffen*, Rohasche und Feuchtigkeit. Nicht jedes Lebensmittel enthält all diese Bestandteile: Fleisch enthält beispielsweise von Natur aus keine Kohlenhydrate. Zählt man alle Bestandteile zusammen, ergibt das immer 100 %.

Zusammensetzung Cat Dry Food Grain free

Katzen fressen keine Kohlenhydrate, oder doch?

Fleisch enthält keine Kohlenhydrate, pflanzliche Produkte hingegen schon. Katzen sind Fleischfresser und nehmen Energie aus den Eiweißen und Fetten ihrer Beutetiere auf. Man könnte also schnell den Schluss ziehen, dass Katzen keine Kohlenhydrate aus pflanzlicher Nahrung verdauen könnten. Stimmt das? Einerseits ja, andererseits jedoch nicht!

Es stimmt, dass Katzen eine Erbse oder eine rohe Kartoffel nicht so einfach verdauen können. Doch das können wir Menschen auch nicht. Wir kochen, braten, dünsten und verarbeiten Nahrung auf die verschiedensten Arten und Weisen, um dafür zu sorgen, dass wir sie essen und vor allem verdauen können. Für unser Trockenfutter gilt genau das gleiche Prinzip: Die Kohlenhydrate (Stärke) in unserem Trockenfutter wurden durch Erhitzen „aufgeschlossen“, so dass die Katze diese aufnehmen kann. Selbstverständlich wurde das untersucht**, und mit welchem Ergebnis? Katzen können durchschnittlich 95 % der aufgeschlossenen Kohlenhydrate in Energie umsetzen.

Warum nicht 100 % Fleisch

In 1 kg Trockenfutter verarbeiten wir ungefähr 1,2 kg Huhn. Das Huhn wird getrocknet und den Zutaten fein gemahlen hinzugegeben. Mit nur Fleisch allein können wir keine knusprigen Bröckchen herstellen. Dafür benötigen wir eine Stärkequelle. Im Cat food Dry with Chicken sowie Cat food Dry with Fish verwenden wir Weizen als Stärkequelle, in der getreidefreien Variante Tapioka und Erbsen.
Könnten wir noch mehr Fleisch hinzufügen? Ja, aber das ist nicht nötig, da Katzen mehr als genug Energie aus den drei angebotenen Quellen – Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate – aufnehmen können. Angesichts der allgemeinen Diskussion rund um übermäßigen Fleischkonsum sowie den damit verbundenen negativen Folgen für unser Klima ist es auch nicht vertretbar, mehr Fleisch als notwendig zu verwenden.

Schlussfolgerung

Physisch gesehen sind Katzen Fleischfresser, die Eiweiße und Fette als Energielieferanten brauchen. Darüber hinaus können auch Kohlenhydrate Energie liefern, sofern diese „aufgeschlossen“ sind. Möchten Sie Ihrer Katze doch lieber frisches Fleisch füttern, sorgen Sie dann dafür, dass Sie biologisches Fleisch kaufen und dass Ihre Katze auch genügend Vitamine und Mineralstoffe erhält.

*Offiziell gehören Ballaststoffe auch zu den Kohlenhydraten, doch Ballaststoffe selbst werden vom Körper nicht verwertet, wirken jedoch darmregulierend. Auf den Verpackungen werden sie daher separat aufgelistet.
** Untersuchung: Effects of six carbohydrate sources on diet digestibility and postprandial glucose and insuln respons in cats, L.D. de-Oliveira, A.C. Carciofi, M.C.C. Oliveira, R.S. Vasconcellos, R.S. Bazolli, G.T. Pereira and F. Prada

 


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