Mit Hund oder Katze in einem Tiny House leben, geht das?

Ein Tiny House ist klein, und ein Hund oder eine Katze brauchen Platz. Lässt sich beides eigentlich kombinieren? Wir geben dir Tipps, worauf du mit Hund oder Katze in einem Tiny House achten musst und wie du das Zusammenleben auf engem Raum angenehmer gestalten kannst.

Hund oder Katze in einem Tiny House, geht das?

Mit einem Hund oder einer Katze in einem Tiny House zu leben, ist sicherlich möglich, hängt jedoch von einer Reihe von Dingen ab. Zum Beispiel spielt der Platz eine Rolle. Nicht alle Tiny Houses sind gleich. Das eine besteht aus einem einzigen Raum, während das andere mehr Platz bietet. Auch die Art des Hundes oder der Katze ist entscheidend. Nicht nur die Größe des Tieres, auch der Charakter, sein Energiebedarf und sein Temperament sind von Belang. Und natürlich spielt es auch eine Rolle, ob du allein, mit Partner oder mit einer Familie in einem Tiny House lebst. Je mehr Menschen, desto weniger Platz bleibt für den Hund oder die Katze. Wäge also alle Argumente gut ab, bevor du mit so einem süßen, verschmusten Vierbeiner in ein Tiny House ziehst.

Mit Hund oder Katze in ein Tiny House umziehen

Die Sache sieht natürlich anders aus, wenn du schon einen Hund oder eine Katze hast und in ein Tiny House umziehen willst. In dem Fall ist es sinnvoll, bei der Besichtigung der Tiny Houses die Bedürfnisse und den Komfort deines Hundes oder deiner Katze zu berücksichtigen. Der Vorteil ist, dass du weißt, was dein Hund oder deine Katze braucht; ob dein Tier beispielsweise viel Energie hat und gerne draußen ist. Oder lieber einen ruhigen Schlafplatz im Haus bevorzugt.

Ein Tiny House entwerfen, worauf musst du achten?

Wenn du selbst ein Tiny House entwirfst, wird es noch einfacher, die Bedürfnisse deines Hundes oder deiner Katze zu berücksichtigen. Reserviere beispielsweise Platz für den Hunde- oder Katzenkorb sowie eventuell für eine Katzentoilette. Denke auch an eine Katzenklappe in der Tür. Dein Hund oder deine Katze wird es wahrscheinlich lieben, mit dir auf einer kleinen Veranda die freie Natur zu genießen. Katzen behalten auch gerne den Überblick und klettern daher hoch hinaus. Eine Ablage oder ein höher gelegener Aussichtspunkt sind deshalb ein Muss.

Achte auf die Temperatur im Winter

Der Nachteil eines Tiny Houses ist, dass es aufgrund der Nachhaltigkeit meistens keine Zentralheizung hat. Es wird im Winter also nicht immer ein trockenes, warmes Plätzchen geben. Sorge also bei deinem Entwurf dafür, dass du eine geschützte, warme Ecke einplanst oder denke an einen Pellet- oder Gasofen für dein Tiny House. Diese lassen sich im Gegensatz zu einem Kaminofen mit einem Thermostat einstellen. Es gibt auch elektrische Heizmatten für dein Haustier; doch auch Strom (erzeugt aus Sonnenenergie) ist in einem Tiny House im Winter nicht immer verfügbar.

Nicht immer sauber

Da du mit deinem Tier auf kleinstem Raum zusammenlebst, wird das Haus wahrscheinlich schneller schmutzig. Darüber solltest du gut nachdenken, wenn du dir einen Hund oder eine Katze anschaffst. Tiere verlieren immer Haare, Schuppen oder Staub. Wenn dich das stört, wird das Zusammenleben mit Hund oder Katze in einem Tiny House wahrscheinlich problematisch. Denke also vorher gut darüber nach. Der Vorteil eines kleinen Raumes: Dein Haus ist in Nullkommanichts wieder sauber.

Welche Hunde oder Katzen eignen sich für ein Tiny House?

Welche Hunden oder Katzen für ein Leben in einem Tiny House geeignet sind, ist schwer zu sagen. Denn ein kleiner Hund hat nicht unbedingt weniger Energie oder braucht weniger Platz als ein großer Hund; im Gegenteil, oft sind kleine Hunde voller Energie, während ein großer Hund es sich im Haus gemütlich macht. Auch bei Katzen ist es schwer zu sagen, welche Rassen geeigneter sind als andere. Katzen haben oft ihren ganz eigenen Charakter, der ihr Verhalten unberechenbar macht. Du solltest auf alle Fälle darauf achten, dass jeder Welpe und jedes Kätzchen ausreichend Abwechslung und Bewegung brauchen; genügend Platz sollte also vorhanden sein! Ein älterer Hund bzw. eine ältere Katze ist oft ruhiger und schläft mehr. Wenn du dir in deinem Tiny House eher Ruhe wünscht, kannst du eventuell eine ältere Katze bzw. einen älteren Hund aus dem Tierheim zu dir nehmen. Informiere dich im Tierheim jedoch immer erst über die Bedürfnisse und den Charakter des Tieres.

Denke an die Nachbarn

Jedes Tier braucht genügend Bewegungsfreiheit. Gerade bei einem Tiny House sind du und dein Tier viel mehr auf den Außenbereich angewiesen. Besprich dich im Zweifelsfall erst mit deinen Nachbarn, bevor du dir ein Tier anschaffst. Wenn du bereits ein Haustier hast, dann versuche, die Nachbarn so wenig wie möglich zu belästigen. Immerhin war es deine Entscheidung, dir ein Haustier anzuschaffen. Vielleicht haben die Nachbarn aber auch gar kein Problem mit deinem Tier. Umso besser. Doch davon kannst du nicht immer ausgehen: Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Ziehst du in ein Tiny House mitten in der Natur, wo die Nachbarn einige Kilometer entfernt wohnen, dann brauchst du dir darüber keine Sorgen zu machen und kannst die Freiheit mit deinem Tier genießen.

Der Vorteil eines Hundes oder einer Katze in einem Tiny House ist natürlich, dass ihr es euch auf kleinstem Raum so richtig gemütlich machen und eure Beziehung vertiefen könnt. Herrlich! Überlege dir aber vorher genau, ob du, dein Haus und dein Tier für so ein Leben geeignet sind.

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