Wie viel Bewegung braucht mein Hund?

Für die Gesundheit deines Hundes ist Bewegung wichtig. Dass ein Hund jeden Tag vor die Tür muss, weiß jedes Kind. Aber wie viel Bewegung braucht dein Hund genau? Wir erklären, was man zum Thema Bewegung + Hund wissen muss und geben Tipps, wie du deinem Hund genügend Bewegung verschaffen kannst.

Warum ist Bewegung wichtig?

Hunde brauchen Bewegung. Durch Bewegung bleiben sie fit und können sie sich auspowern. Bewegung ist darüber hinaus auch gut für ihre mentale Gesundheit. Bewegung stimuliert nicht nur die Muskeln, sondern auch die Psyche und stellt auch eine Form der Entspannung für Hunde dar. Die genaue Dosis an Bewegung, die dein Hund benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Welpe beispielsweise bewegt sich weniger als ein erwachsener Hund und ein Mops hat viel weniger Bewegungsbedarf als ein Schäferhund. Erfahre mehr über den Bewegungsbedarf deiner Hunderasse, um herauszufinden, wie viel Bewegung und Herausforderung er braucht.

Wie viel Bewegung braucht ein Welpe?

Welpen dürfen viel Gassi gehen, aber noch keine langen Spaziergänge machen. Bei langen Spaziergängen können sie überlastet werden, was im späteren Leben zu Problemen am Bewegungsapparat führen kann. Bei Welpen ist es empfehlenswert, sie 4-5 Mal am Tag mit vor die Tür zu nehmen. Mache dann einen Spaziergang von 10 Minuten x die Anzahl der Monate, die dein Welpe alt ist. Vergewissere dich, dass der Spaziergang deinem Welpen nicht zu lang wird. Wenn er erschöpft ist, solltest du den Spaziergang um fünf Minuten pro Lebensmonat verkürzen.

Wie viel Bewegung braucht ein erwachsener Hund?

Wie viel Bewegung dein erwachsener Hund braucht, hängt von der Rasse ab. Es wird empfohlen, täglich mehrere Spaziergänge zu machen, von denen einer mindestens länger als eine halbe Stunde dauern sollte. Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, die Hunderasse des Hundes zu berücksichtigen. Für einige Rassen gilt, dass sie für eine gute Gesundheit viel Bewegung brauchen; sowohl für eine gute körperliche als auch für eine gute psychische Gesundheit. Beispiele für diese Rassen sind Schäferhunde, Laufhunde (Jagdhunde) und Pitbull-ähnliche Rassen.

Verschiedene Arten von Bewegung

Du kannst mit deinem Hund spazieren gehen, aber auch anderen Formen der Bewegung mit deinem Hund nachgehen. Es ist zum Beispiel möglich, mit deinem Hund Rad zu fahren. Das ist ab einem Alter von 9 Monaten erlaubt. Es ist ratsam, die Dosis dieser Art von Bewegung nur langsam zu erhöhen. Andere Optionen sind spezielle Hundesportarten, wie z. B. Canicross, Geschicklichkeitstraining oder Jagdtraining. Diese Sportarten kannst du ausüben, wenn dein Hund ein Jahr oder älter ist.

Allgemeine Tipps

– Berücksichtige immer, was dein Hund leisten kann. Ist dein Hund erschöpft? Dann akzeptiere seine Grenzen und schone ihn.
– Vorsicht bei heißem Wetter! Bei hohen Temperaturen ist es besser, mit deinem Hund im Wald als auf Asphalt spazieren zu gehen. Asphalt kann so heiß werden, dass der Hund sich die daran die Ballen seiner Pfoten verbrennen kann.
– Vorsicht bei kaltem Wetter! Wenn es gefroren oder geschneit hat, kann dein Hund sich seine Pfotenballen am Eis verletzen. Trage vor einem Spaziergang eine Schutzschicht Vaseline auf die Pfotenballen auf, um dies zu verhindern.


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