Yarrah führt Qualitätsprüfungen in Uruguay durch

Verschiedene Nassfutterprodukte enthalten u. a. Bio-Huhn, -Truthahn und -Rindfleisch. Wie kann man jedoch als Hersteller von Bioprodukten sicher sein, dass das eingekaufte Fleisch tatsächlich von Tieren stammt, die ein besseres Leben hatten? Die einzige Möglichkeit, das herauszufinden, ist ein Besuch bei diesen Biounternehmen. Man kann sich nicht blind auf ein Zertifikat verlassen, eine Prüfung ist ein Muss.

Ende März ist in Uruguay (Südamerika), wo das Rindfleisch herstammt, eine Qualitätsprüfung fällig. Zweck des Besuchs ist die Inspektion der gesamten Produktionskette, um selbst sicherzustellen, dass die Tiere gut behandelt werden und schließlich auf humane Weise getötet werden. Eine Prüfung beginnt an der Quelle. In einer Woche werden zwei Bio-Bauernhöfe, drei Fleischverarbeitungswerke und vier Schlachthöfe besucht.

Rinder in Uruguay
Uruguay hat etwa drei Millionen Einwohner und vier Mal mehr Rinder. Etwa 900.000 dieser Tiere werden auf Bio-Bauernhöfen großgezogen. Etwa 80 % des Landes besteht aus Weideland mit mindestens einem Hektar Land je Tier. Bio-Rinder erhalten kein Zusatzfutter. Sie fressen nur Gras (Weiderinder) und trinken Regenwasser. Daher werden keine Futtermittel wie Soja, Mais oder Weizen verschwendet. Das Fleisch von Bio-Weiderindern enthält vier Mal mehr Omega 3 und mehr Vitamin E (die effizienteste natürliche Antioxidantie) als Rindfleisch aus konventioneller Aufzucht.

Bio-Rinderranch
Richard Spradling, Besitzer einer der Ranches, die Arthur besucht, begann vor 17 Jahren mit der Aufzucht von Biorindern in Zusammenarbeit mit Skal und Control Union (beide Bio-Zertifizierer). Seine Tiere, Hereford- und Aberdeen-Angus-Rinder sind frei von (Wachstums-)hormonen und werden nicht präventiv mit Antibiotika behandelt. Wenn ein Tier krank ist und mit Antibiotika behandelt werden muss, gilt das Fleisch nicht mehr als Bio-Fleisch. Die Weiden sind vollkommen naturbelassen ohne den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. Uruguay ist komplett GMO-frei.

Schlachthöfe
Auch wenn die Tiere ein besseres und längeres Leben haben als Rinder aus der konventionellen Aufzucht, endet ihr Leben irgendwann. Zum Vergleich: Tiere von Bio-Bauernhöfen leben fast drei Jahre, Tiere von konventionellen Farmen ein Jahr kürzer. Uruguay besitzt sieben biozertifizierte Schlachthöfe. Arthur besucht die Schlachthöfe, von denen unser Fleisch kommt. Dort prüft er, dass die Tiere möglichst stressfrei getötet werden. Beispielsweise werden die Tiere nachts zu den Schlachthöfen gebracht, weil die Herde dann aufgrund der kühleren Luft entspannter ist. Die Frachtbriefe der Fahrer, die die Tiere zum Schlachthof bringen, werden ebenfalls überprüft: Tiertransporte dürfen nicht länger als drei Stunden dauern.

PUL ist auf der Liste der Schlachthöfe, die Arthur besuchen muss. Dieses Unternehmen ist seit Dezember 2000 von Control Union biozertifiziert. Immerhin 284 Bio-Bauern liefern hier ihre Tiere an. PUL überprüft, dass die Tiere frei von Wachstumshormonen, Pestizidspuren und Schwermetallen sind. Arthur erhält eine umfassende Führung auf den Schlachthöfen, von der Ankunft der Tiere bis zur Beschickung des Containers mit dem Endprodukt.

Erfolgreiche Mission
Nach seiner Reise blickt Arthur auf eine erfolgreiche Mission in Uruguay zurück. Die Tiere werden gut behandelt und die Bauern, Fleischverarbeitungswerke und Schlachthöfe arbeiten nach den Bio-Richtlinien.

Weshalb Fleisch aus Uruguay?
In Europa gibt es auch Bio-Bauernhöfe, und einige Menschen wundern sich daher, weshalb Bio-Fleisch aus dem weit entfernten Uruguay importiert wird. Eine kurze Zusammenfassung der Gründe für höhere Nachhaltigkeit:

  • Rinder aus Uruguay erhalten im Gegensatz zu europäischem Rind kein Zusatzfutter. Um die Futtermittel zum richtigen Ort zu bringen, wäre Langstreckentransport per Lkw nötig. Straßentransport ist bei Rindern aus Uruguay kein Thema.
  • Da die Tiere kein Zusatzfutter erhalten, werden Produkte wie Soja, Mais und Weizen nicht verschwendet. Ein weiterer Vorteil: Zur Landbewirtschaftung müssen keine Bäume weichen.
  • Wir brauchen große Mengen Fleisch für die Produktion unseres Futters, mehr Fleisch, als ein einzelner europäischer Lieferant liefern kann. Die Versendung eines Seecontainers mit Rindfleisch in die Niederlande ist wesentlich nachhaltiger als der Fleischankauf von mehreren Lieferanten in Europa. Hinzu kommen wesentliche Einsparungen beim Straßentransport.

Der beste Beweis für den vollen Geschmack unserer Produkte ist die Tatsache, dass nahezu jeder Hund und jede Katze unser Nassfutter liebt. Fast, denn wenn wir Offenheit und Ehrlichkeit von unseren Lieferanten erwarten, können auch unsere Kunden das Gleiche von uns erwarten.


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Bio-Futter

“„Durch die besser verdaulichen Eiweiße und die fehlenden Duft- und Geschmacksstoffe verschwinden Beschwerden häufig bereits nach einem Monat.“”
Wim de Leeuw, Tierarzt in Valkenburg

Das ist in unserer Tiernahrung

  • Rind und Geflügel aus artgerechter Haltung, das mit biologischem Futter gefüttert wurde
  • Fisch aus nachhaltigem Fischfang
  • Gemüse und natürliche Zusatzstoffe wie Aloe Vera und Omega 3 & 6

Das ist NICHT in unserem Futter

  • ×
    >Hormone und Antibiotika
  • ×
    >Herbizide und Pestizide
  • ×
    >Künstliche Farbstoffe, Aromen und andere Zusätze
  • Weniger Juckreiz

  • Weniger allergische
    Reaktionen

  • Glänzendes Fell
    und gesündere Zähne

  • Geringeres Risiko für
    Nieren- und Leberschäden

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We testen ons voer niet in grote kille kennels. Sterker nog, we laten onze eigen en andermans huisdieren gewoon lekker thuis proeven.

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