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Labrador Retriever

Labrador Retriever sind die beliebtesten Familienhunde in Deutschland, sogar noch vor Golden Retriever und Berner Sennenhunde.

Überlegst du, einen Labrador Welpen anzuschaffen? Fragst du dich, ob es die richtige Hunderasse für dich ist? Erfahre hier alles Wissenswerte rund um Labrador Hunde und entdecke, warum sie so beliebt sind.

Die Ursprünge der Labrador Retriever

Ursprünglich wurden diese Hunde in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador gezüchtet. Hier sind sie bei der Unterstützung von Fischer unverzichtbar geworden. Sie fuhren mit den Fischerbooten hinaus und sind ins Wasser getaucht, um die Netze aus dem Meer zu holen. Sie waren für diese Art von Arbeit ideal, da sie kräftige und sehr gute Schwimmer waren. Außerdem können sie einen Fisch aufnehmen und diesen zum Fischer tragen, ohne den Fisch zu beschädigen.

Als die Nachfrage nach diesen Hunden in Kanada abnahm, hat sich die Popularität der Labradore nach Großbritannien verlagert. Hier wurde schnell festgestellt, dass sie für verschiedene Zwecke ausgebildet werden konnten und gut mit dem rauen britischen Klima klarkommen.

Diese Hunderasse hat einen guten Geruchssinn, daher konnten Labradore zum Aufspüren von Wild verwendet werden, das erschossen worden war und die Beute zum Jäger tragen. Sie apportieren Vögel und andere kleine Tiere sehr vorsichtig und präsentieren sie ihrem Besitzer unversehrt. Die Nützlichkeit dieser Rasse wurde sogar noch weiter entwickelt, indem ihr ausgeprägtes Gespür eingesetzt wurde, um Enten und Gänse in Sumpfgebieten zu apportieren.

Da diese Hunde sich so gut trainieren lassen, werden sie heute umfassend als Assistenz- und Blindenhunde, Rettungshunde und als Suchhunde bei der Polizei und Zollkontrolle eingesetzt. Sie können zum Beispiel trainiert werden, verbotene Substanzen im Gepäck von Reisenden zu erschnüffeln.

Das Aussehen von Labrador Retriever

Labrador Retriever waren ursprünglich schwarz. Heute gibt es sie jedoch in verschiedenen Farbvarianten, zumeist braun und gelb.

Ein erwachsener Rüde weist eine Schulterhöhe zwischen 55 und 60 Zentimeter auf, während Weibchen 50 bis 55 Zentimeter messen. Abhängig von ihrer Körpergröße wiegen diese Hunde durchschnittlich zwischen 25 und 35 Kilogramm.

Sie haben ein kurzes, festes und sehr dichtes Fell mit einer wasserabweisenden Unterwolle.

Die Charaktereigenschaften eines Labradors

Labrador Retriever sind ruhige, enthusiastische und fleißige Hunde. Als ihr Halter stehst du im Mittelpunkt ihrer Existenz, weshalb sie alles tun werden, um dich glücklich zu machen. Sie werden zudem Fremden gegenüber immer freundlich sein, wodurch sie nicht besonders gut als Wachhunde geeignet sind. Besitzer dieser Hunderasse witzeln oft darüber, dass ihr Haustier einen Einbrecher sogar dabei helfen wird, ihr ganzes Hab und Gut davonzutragen.

Diese Hunderasse hat eine Menge Energie und liebt es, im Freien zu sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass du sie draußen im Garten oder im Zwinger lassen kannst. Wenn sie draußen sind, spielen sie am liebsten mit ihrer menschlichen Familie.

Wenn du im Haus einen ruhigen Hund möchtest, musst du dafür sorgen, dass er seine Energie draußen loswerden kann. Du solltest ihn regelmäßig auf lange Spaziergänge oder sogar zum Schwimmen mitnehmen. Diese Aktivitäten sollten dafür sorgen, dass dein Hund dann zu Hause ruhig und vielleicht sogar faul ist.

Die ideale Umgebung für Labrador Retriever

Einer der Gründe, warum diese Rasse als Familienhund so beliebt ist, ist, weil Labradore sich sehr gut mit Kindern verstehen. Sie sind sehr geduldig und es ist unwahrscheinlich, dass sie aggressiv reagieren, falls ihnen ein Kind in die Quere kommt. Kinder haben oft Angst vor großen Hunden, aber dies ist meistens bei Labrador Retriever dank ihres sanften Aussehens kein Problem. Du solltest jedoch kleine Kinder trotzdem nie mit Hunden alleine lassen. Sogar freundliche Labrador Retriever können unerwartet reagieren, wenn ein Kind etwas tut, das ihnen nicht gefällt.

Labrador Hunde verstehen sich außerdem gut mit anderen Haustieren. Sie haben keinen ausgeprägten Jagdinstinkt und werden daher generell keine Katzen, Kaninchen und Vögel jagen. Während er mit anderen Haustieren spielt, wird dein Hund üblicherweise sehr sanft sein - schließlich sind sie es gewohnt, selbst tote Beute nicht durchzubeißen. Du musst zudem aufpassen, dass dein Labrador Hund nicht zu unterwürfig wird, wenn du auch andere Hunde zu Hause hast. Sie sind so begierig darauf zu gefallen, dass ihre eigenen Bedürfnisse manchmal erst an zweiter Stelle stehen.

Erwachsene Labrador Retriever mögen es nicht, allein zu Hause zu sein. Mit ausreichend Stimulation und Training kannst du deinen Hund bis zu 3 Stunden alleine lassen. Doch länger als 3 Stunden ist nicht empfehlenswert. Stelle zudem sicher, dass du genug Zeit hast, mindestens eine halbe Stunde vier Mal täglich mit deinem erwachsenen Labrador Hund spazieren zu gehen. Sonst kann er nicht seine ganze Energie loswerden.

Dein Labrador Hund benötigt zudem Stimulation, sowohl drinnen als auch draußen. Denke dir Spiele aus, die du drinnen spielen kannst, bei denen dein Hund mit einem Leckerli belohnt werden kann. Sorge dafür, dass die Spaziergänge unterhaltsam sind, indem du beispielsweise apportieren mit ihm spielst. Gehe nie mit deinem Hund raus, ohne eine Aktivität einzubinden. Du könntest dafür beispielsweise ein Spielzeug mitnehmen.

Ohne Ablenkung wird sich dein Labrador Hund langweilen und du wirst mit einem äußerst enthusiastischen und energiegeladenen Hund zurechtkommen müssen. Spiele so oft wie möglich mit deinem Hund, denn dies ist genau das, was Labradoren am meisten Spaß macht.

Die Erziehung eines Labrador Welpen

Du stehst für deinen Labrador im Mittelpunkt seines Universums und er könnte in Panik geraten, sobald er merkt, dass du wütend oder verärgert über ihn bist. Das Letzte, was dein Hund will, ist vor dir schlecht dazustehen. Dies kann beim Training ein Problem darstellen, da sie unsicher und ängstlich werden können.

Es ist immer besser, gutes Benehmen zu belohnen, statt deinen Hund zu bestrafen, falls er etwas falsch macht. Wenn dein Hund etwas tut, was nicht erlaubt ist, ignoriere es lieber und lenke seine Aufmerksamkeit auf etwas Positives.

Ein Labrador Welpe lernt im Allgemeinen nicht sehr schnell. Doch sobald er etwas gelernt hat, bleibt es haften. Denke daran, dass diese Rasse gerne frisst, daher funktioniert es sehr gut, gutes Benehmen mit einem Leckerli zu belohnen.

Beim Training solltest du immer eindeutig und konsequent sein. Sonst versteht dein Hund vielleicht nicht, was du willst oder welches Benehmen du von ihm erwartest. Sobald ein Hund verwirrt ist, könnte er selbst entscheiden, was richtig ist, und dies stimmt nicht zwangsläufig mit deinen Erwartungen überein.

Ein junger Labrador Welpe sollte nicht so viel laufen wie ein erwachsener Hund. Seine Knochen, Muskeln und Gelenke sind noch nicht vollständig entwickelt und lange Spaziergänge könnten in Zukunft Probleme verursachen. Für jeden Monat, den dein Labrador Welpe alt ist, kannst du 5 Minuten mit ihm spazieren gehen. Ein 2 Monate alter Welpe sollte also höchstens 10 Minuten lang spazieren gehen.

Gehe mit deinem Welpen mehrmals täglich spazieren und stelle sicher, dass er sich an den Verkehr, andere Hunde und ihre Besitzer gewöhnt. Besonders während des Töpchentrainings musst du eventuell 10 Mal täglich mit ihm nach draußen gehen, damit sich dein Welpe erleichtern kann.

Die Fütterung deines Labradors

Vor allem diese Rasse sollte nur so viel Futter erhalten, wie sie tatsächlich braucht. Sie neigen dazu, viel mehr zu fressen, als gut für sie ist. Daher können sie schnell an Gewicht zunehmen. Übergewicht könnte zu vielen verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Lass dich also nicht durch seinen flehenden Blick austricksen. Vertraue darauf, dass du deinen Hund ausreichend gefüttert hast.

Wie viel du deinen Hund füttern musst, hängt immer von seinem Normalgewicht und seinem durchschnittlichen Aktivitätsniveau ab. Auf jeder Hundefutter-Produktseite auf der Yarrah-Website kannst du ganz einfach diese beiden Werte eingeben und erhältst dann die relevanten Ernährungsempfehlungen. Als Beispiel: Ein aktiver erwachsener Hund, der 30 Kilogramm wiegt, benötigt pro Tag 558 Gramm unseres Bio-Hundefutters mit Huhn für erwachsene Hunde.

Idealerweise solltest du deinen Hund mindestens zwei Mal täglich füttern. Wenn du seinem flehenden Blick wirklich nicht widerstehen kannst, könntest du dich dafür entscheiden, ihm kleinere Mahlzeiten mehrmals täglich zu füttern.

Denke daran, dass Labrador Retriever auch Leckerli lieben. Wenn du ihnen jedoch Leckerlis gibst, musst du die Kalorien der Snacks von der Gesamtzahl der erlaubten Kalorien für den Tag abziehen. Zum Beispiel enthalten die vegetarischen Hundekekse für größere Hunde 310 Kilokalorien pro 100 Gramm und die Bio-Hühnerhälse enthalten 358 Kilokalorien pro 100 Gramm. Wenn du deinem Hund täglich 558 Gramm Hundefutter gibst, beläuft sich dies auf 1896 Kilokalorien.

Während du für die obigen Ausführungen ein wenig rechnen musst, hilft es dabei, die Gesundheit deines Hundes langfristig zu erhalten. Auch das Yarrah Hundefutter trägt dazu bei, deinen Hund gesund zu halten. Unser gesamtes Haustierfutter und unsere Snacks sind völlig frei von synthetischen Duftstoffen, Farbstoffen, Aromen, Pestiziden und Gentechnik.

Du musst das Gewicht deines Hundes ständig im Auge behalten. Selbst wenn du die Ernährungsempfehlungen befolgst, könnte dein Hund an Gewicht zunehmen. Genau wie Menschen neigen manche Hunde dazu, leichter zuzunehmen als andere. Um ein gesundes Gewicht zu halten, sorge dafür, dass dein Labrador genug Bewegung erhält. Er muss die ganze Energie, die er durch die Nahrung aufnimmt, loswerden.

Die Fellpflege deines Labradors

Bei dieser Rasse musst du dir nur wenige Gedanken über die Fellpflege machen. Ihr Fell ist im Wesentlichen selbstreinigend. Daher musst du sie nach dem Schwimmen lediglich bürsten, nachdem ihr Fell getrocknet ist. Bürste deinen Labrador Hund zudem einmal pro Woche, um lose Haare zu entfernen, da es verhindert, dass Haare im ganzen Haus verstreut werden.

Labradore können sehr dreckig werden, da sie es lieben zu schwimmen und sich danach im Matsch zu wälzen. Du musst sie jedoch nicht jedes Mal komplett baden. Oftmals reicht ein schnelles Bürsten aus, nachdem sie trocken sind, um den Schmutz zu entfernen. Nach dem Schwimmen solltest du immer prüfen, dass nichts in den Ohren deines Hundes steckt, um das Risiko einer Entzündung vorzubeugen.

Die allgemeine Gesundheit von Labrador Retriever

Wie die meisten anderen großen Hunde neigen Labrador Retriever zu Übergewicht. Als Rasse sind sie es gewohnt, mit mehreren Hunden zusammenzuleben, wodurch sie immer in Sorge sind, dass ein anderer Hund ihren Napf leert. Sie laufen zu ihrem Futter, sobald du es hinstellst. Sie könnten schnell zu viel essen und zunehmen. Übergewicht belastet die Gelenke des Hundes, was die Gelenke beschädigen könnte und es ihm schließlich erschwert, sich zu bewegen.

Achte daher immer auf das Gewicht deines Labrador Retrievers und versorge ihn mit der richtigen Kalorienmenge. Lass dich nicht durch seinen flehenden Blick erweichen, denn Labrador Hunde werden um mehr Futter betteln, selbst wenn sie schon satt sind.

Aufgrund ihrer Hängeohren ist diese Rasse anfällig für Ohrentzündungen. Vergewissere dich regelmäßig, dass nichts in den Ohren und Ohrmuscheln deines Labradors feststeckt. Stell zudem sicher, dass ihre Ohren nach dem Schwimmen richtig trocknen. Zu den ersten Anzeichen einer Ohrentzündung gehört es, wenn dein Hund seinen Kopf zur Seite hängt. Dies reduziert den Druck auf das entzündete Ohr, was wiederum die Schmerzen verringert. Wenn das Ohr deines Hundes entzündet ist, wirst du wahrscheinlich auch einen unangenehmen Geruch feststellen.

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