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So kannst du dein Haustier nachhaltig pflegen

Immer mehr Menschen sorgen sich um die Welt von morgen und entscheiden sich dafür, ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise dein Haus umbauen oder ein Elektro-Auto fahren. Aber auch kleine Schritte können etwas bewirken, z. B. indem du dein Haustier auf nachhaltige Weise pflegst. Mit diesen Tipps und Tricks machst du bereits einen großen Unterschied.

CO2-Fußabdruck

Hast du schon einmal von dem CO2-Fußabdruck gehört? Das ist ein Begriff für den ökologischen Fußabdruck, den du auf dieser Erde hinterlässt. Der durchschnittliche Niederländer hat einen CO2-Fußabdruck von etwa 6,2 Hektar. Weltweit stehen jedoch im Durchschnitt nur 1,8 Hektar pro Person zur Verfügung. Deshalb ist es wichtig, dass du dein Bestes tust, um deinen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Einige Möglichkeiten, deinen Fußabdruck zu verkleinern, sind:

  • Weniger Fleisch, Fisch und andere tierische Produkte konsumieren.
  • Weniger fliegen.
  • Öfter die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und das Auto stehenlassen.
  • Die Energieeffizienz deines Hauses bzw. deiner Wohnung verbessern und Energie bewusster nutzen.

Möchtest du wissen, wie ökologisch dein Fußabdruck ist? Auf der Website carbonfootprint.com kannst du genau berechnen, wie viel du hinterlässt und erfährst du mehr darüber, wie du deinen Fußabdruck verringern kannst.

Sustainable pet caring

Der Fußabdruck deines Haustieres

Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen, dass ein (Haus)Tier genau wie wir Menschen auch einen ökologischen Fußabdruck hat. Wie groß dieser Fußabdruck ist, hängt natürlich von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel bestimmt das Futter einen Teil des Fußabdrucks. Und ein großer Hund frisst einfach mehr als ein kleiner Hund. Brenda und Robert Vale sind Forscher an der Universität von Cambridge, die sich mit Nachhaltigkeit, dem ökologischen Fußabdruck und ähnlichen Themen beschäftigen. Im Jahr 2009 veröffentlichten sie ein umstrittenes Buch mit dem Titel „Time to Eat the Dog? The Real Guide to Sustainable Living“. In diesem Buch untersuchten sie u. a. den Fußabdruck von Haustieren. Dabei wurden nicht nur die Produktionskosten des Futters berücksichtigt, sondern auch alles, was du sonst noch für dein Haustier brauchst. Es ist zwar nicht möglich, für jedes Haustier spezifische Angaben zu machen, aber ein großer Hund verbraucht leicht 0,36 Hektar und ein kleiner Hund etwa die Hälfte, ca. 0,18 Hektar. Für eine Katze wird ein Fußabdruck von 0,13 Hektar pro Jahr errechnet.

Nachhaltiges Futter für dein Haustier

Bei der Berechnung des CO2-Fußabdrucks deines Haustieres spielt das Futter die größte Rolle. Das Futter, das dein Hund oder deine Katze frisst, hat die größten Auswirkungen auf die Umwelt. Hunde und Katzen werden in der Regel mit fleischhaltiger Nahrung gefüttert. Für Katzen ist Fleisch sogar zwingend notwendig. Dieses Futter hat jedoch eine höhere Umweltbelastung als beispielsweise das Futter für Kaninchen und Hamster, das auf pflanzlicher Basis hergestellt wird. Wie bereits erwähnt, brauchen Katzen unbedingt Fleisch. Hunde können auch vegetarisch, vegan oder flexitarisch ernährt werden. Manchmal ist das sogar notwendig, zum Beispiel bei einer Lebensmittelallergie. Wenn es um das Futter deines Haustieres geht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, deinen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Dazu gehören:

  • Biologisches Futter. Yarrah stellt biologische Tiernahrung her. Um dieses Label tragen zu dürfen, muss der gesamte Produktionsprozess des Futters biologisch sein. Das heißt, dass das Futter bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllen muss. In dem Artikel: „Was bedeutet biologisch und was ist Bio-Futter?“ gehen wir genauer auf dieses Thema ein.
  • Trockenfutter statt Nassfutter. Trockenfutter ist viel weniger umweltschädlich und außerdem länger haltbar, was zur Abfallvermeidung beiträgt. Möchtest du mehr darüber erfahren? Lies dann den Artikel: „Nass- oder Trockenfutter: Was ist nachhaltiger?
  • Gütesiegel. Bestimmte Gütesiegel sind auch auf Tiernahrung zu finden. Zum Beispiel das „Beter Leven“-Siegel für Fleisch, das Skal-Biosiegel sowie verschiedene Gütesiegel für Fisch. Informiere dich nach der Bedeutung dieser Siegel, vielleicht hilft es dir, im Supermarkt eine nachhaltigere Wahl zu treffen.

Pet care sustainable

Zubehör für dein Haustier

Wenn du ein Haustier bei dir aufnimmst, wirst du vor allem in der Anfangszeit verschiedene Dinge anschaffen müssen. Beispielsweise ein Körbchen oder eine Box für den Hund, eine Katzentoilette oder einen Kratzbaum für die Katze. Aber auch Futternäpfe, ein Halsband, eine Leine, Spielzeug und Kuscheltiere. Wusstest du, dass du viele dieser Dinge auch gebraucht kaufen kannst? Oft ist alles noch in sehr gutem Zustand. Schau dich auf Websites um, die Gebrauchtwaren verkaufen oder geh zum Second-Hand-Laden. Indem du gebrauchte Dinge für dein Haustier anschaffst, trägst du zu einer besseren Welt bei und sparst außerdem Geld. Eine Win-win-Situation!

Wusstest du, dass du viele Dinge auch selber machen kannst? Durch die Wiederverwendung alter Materialien stellst du nachhaltiges Spielzeug her. Aus leeren WC-Papierrollen lässt sich beispielsweise Futterspielzeug basteln und alte T-Shirts oder Laken eignen sich hervorragend für einen Schnüffelteppich. Möchtest du selbst tolles, nachhaltiges Spielzeug herstellen? In dem Blog „4x nachhaltiges Spielzeug für deinen Hund oder deine Katze“ findest du weitere Anregungen!

„Adopt, don’t shop“

Während der Corona-Krise fanden viele potenzielle Besitzer den Weg ins Tierheim. Wenn du darüber nachdenkst, dir ein Haustier anzuschaffen, ist das Tierheim ein wunderbarer Ort, um einen neuen Gefährten zu finden. Im Tierheim warten viele liebe Tiere auf schönes Zuhause. Wer also in ein „neues“ Tier investieren möchte, sollte an die Tiere im Tierheim denken. Die Nachfrage nach Haustieren, insbesondere nach Hunden, ist groß, was sich Kriminelle mit der sogenannten Brotzucht zunutze machen. In osteuropäischen Ländern werden Hunde oft als Zuchtmaschinen eingesetzt, die wie am Fließband Welpen produzieren. Das geschieht unter sehr schlechten Bedingungen, und die Welpen werden oft viel zu jung transportiert, mit den entsprechenden Konsequenzen. Wenn du einen Hund von solchen Züchtern adoptierst, trägst du als Käufer zu dieser Situation bei. Entscheide dich deshalb dagegen und adoptiere lieber einen Hund aus dem Tierheim.

Du brauchst es nicht mehr? Verschenke es!

Es kann vorkommen, dass du bestimmte Dinge nicht mehr brauchst. Beispielsweise einen großen Vorrat an Futter, weil dein Tier auf ein anderes Futter umsteigen muss. Oder du hast bestimmte Sachen übrig, wenn dein Tier stirbt. Denke daran, dass diese Dinge oft noch gut brauchbar sind. Futterpakete können an die Tierfutterbank oder das Tierheim gespendet werden. Auch Körbe, Katzentoiletten und Spielzeug sind dort willkommen. Darüber hinaus gibt es in den sozialen Medien verschiedene Seiten, auf denen du diese Dinge anbieten kannst. Bevor du das Futter oder anderes Zubehör also wegwirfst, denke an diese Möglichkeiten, sodass du den Sachen ein zweites Leben schenkst und Verschwendung vermeidest.

Mensch, Tier und Natur
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