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Zieht ein neuer Welpe ein? Was du benötigst und Trainingstipps

Bringst du einen neuen Welpen nach Hause? Du mußt deinem Welpen viel Zeit widmen. Wenn du dich aber gut um deinen neuen Vierbeiner kümmerst und ihn gut trainierst, wirst du die Vorteile über Jahre hinweg geniessen können.

Hier findest du die Antwort auf deine Frage: „Was braucht ein Welpe?“ sowie einige Tipps und Tricks rund um das Welpentraining. Die Erziehung erfordert viel Arbeit, aber mit dem richtigen Welpenzubehör wird das Ganze für euch beide gleich von Anfang an einfacher. Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung!

Was braucht ein Welpe?

Welpen benötigen ziemlich viele Dinge, um sicherzustellen, dass sie zu großen und gesunden Hunden heranwachsen. Nachdem du dich entschieden hast, einen neuen Hund mit nach Hause zu bringen, wirst du dich bereits fragen „Was braucht ein Welpe?“ Bereite dich gut vor, indem du das Welpenzubehör kaufst, bevor der Welpe bei dir einzieht.

Um dir zu helfen, haben wir eine Liste mit den wesentlichen Dingen erstellt.

Welpenzubehör für die Gesundheit

  • Entwurmungsmittel: Dein Welpe sollte ab Geburt regelmäßig entwurmt werden. Verwende hierfür ein Entwurmungsmittel, das dir dein Tierarzt empfiehlt. Entwurme deinen Welpen monatlich, bis er 6 Monate alt ist. Danach kannst du zum Entwurmungsplan für erwachsene Hunde wechseln.
  • Flohbehandlung: Flöhe sind sehr nervig, nicht nur für deinen Hund, sondern auch für den gesamten Haushalt. Zudem stellen sie ein gesundheitliches Risiko dar. Wenn du dein neues Familienmitglied vom Züchter oder Tierheim abholst, solltest du nachfragen, ob der Welpe bereits gegen Flöhe behandelt wurde.
  • Ohrreiniger: Verwende einen speziellen Ohrreiniger für Hunde, um die Ohren deines Welpen sauber zu halten.
  • Augensalbe: Die Augen deines Welpen sind sehr empfindlich und junge Hunde leiden oft unter Augenreizung oder gar Augeninfektionen. Daher ist es wichtig, immer eine Augensalbe im Haus zu haben, damit du jegliche Augenprobleme sofort behandeln kannst.
  • Welpenfutter: Natürlich musst du deinen Welpen füttern. Welpen haben andere Ernährungsbedürfnisse als erwachsene Hunde. Welpenfutter enthält mehr Fette, die die Welpen für ihr schnelles Wachstum und ihr hohes Energieniveau brauchen.

Welpenzubehör für den Alltag

Diese Artikel helfen deinem Welpen dabei, gesund und gut erzogen aufzuwachsen.

  • Hilfsmittel fürs Töpfchentraining: Junge Welpen sind noch nicht stubenrein. Wenn er muss, wird er sich somit immer da erleichtern, wo er sich gerade befindet. Du solltest mit dem Töpfchentraining beginnen, sobald du deinen Welpen nach Hause bringst. Es steht eine Auswahl an speziellen Hilfsmitteln zur Verfügung, um dich bei dieser Aufgabe zu unterstützen.
  • Hundebox oder Hundekorb: Eine Hundebox oder ein Hundekorb bietet deinem Hund ein sicheres Plätzchen, um sich auszuruhen. Darüber hinaus bildet dieses Zubehör auch einen wichtigen Teil des Welpentrainings.
  • Spielzeug: Welpenspielzeug gibt es in allen Formen und Größen und es ist wichtig, sie mit Spielzeug zu unterhalten. Spielzeug sorgt für Spaß und kann zudem das Welpentraining unterstützen.
  • Wassernäpfe und Futternäpfe: Dein Hund benötigt seine eigenen Futter- und Wassernäpfe. Idealerweise sollten diese die richtige Höhe haben, damit dein Welpe sein Futter und Wasser bequem erreichen kann, während er in einer komfortablen Position steht.
  • Futter: Anfangs solltest du deinem Welpen das gleiche Futter geben, das er vorher bekommen hat, und es dann langsam auf eine beliebige neue Futtermarke umstellen. Für die ersten Monate solltest du Welpenfutter füttern. Es stehen so viele Optionen zur Auswahl. Wir empfehlen, dass du sorgfältig die Zutaten von jedem Futter prüfst, bevor du dich für eine Marke entscheidest.

Welpenzubehör für unterwegs

Wir haben bereits viele Dinge abgedeckt, die du benötigst. Die Liste ist aber noch nicht vollständig. Es gibt noch mehr Welpenzubehör, das du benötigst, wenn du mit deinem Hund draußen unterwegs bist. Du musst sicherstellen, dass dein Welpe sicher ist, wenn ihr auf den Straßen unterwegs seid.

  • Eine Hundeleine und ein Geschirr oder Hundehalsband: Dies sorgt dafür, dass du deinen Hund sicher an deiner Seite führen kannst, wenn du dich mit deinem Welpen weiter in die Welt hinaus begibst. Befestige ein Namensschild, das zumindest auch eine Telefonnummer aufweist, an das Halsband deines Hundes. Falls dein Hund wegläuft und verloren geht, kann die Person, die ihn findet, dich ganz einfach kontaktieren und dich wieder mit deinem Haustier zusammenführen.
  • Hundekotbeutel: Nimm immer Hundekotbeutel mit, wenn du mit deinem Hund spazieren gehst. Es gibt nichts Nervigeres als Hundekot auf der Straße. Sobald dein Hund sein Geschäft erledigt hat, hebe den Kot mit dem Beutel auf und werfe es in den Mülleimer.
  • Hundegeschirr oder Hundebox: Falls du mit deinem Hund spazieren fährst, musst du sicherstellen, dass die Fahrt für euch beide sicher ist. Du kannst dafür entweder ein spezielles Hundegeschirr oder eine Hundetransportbox verwenden.

Pflegezubehör

Zu guter Letzt benötigst du auch Zubehör für deinen Welpen, um seine Haut, sein Fell und seine Zähne zu pflegen.

  • Bürste: Hundebürsten gibt es in vielen Formen, Arten und Größen. Ein Hund sollte regelmäßig gebürstet werden, um sein Fell in Topform zu halten. Die Art der benötigten Bürste ist vom Fell deines Hundes abhängig. Frage in der Tierhandlung oder deinen Hundefriseur um Rat.
  • Hundeshampoo: Hunde müssen regelmäßig gebadet werden und es ist am besten, wenn du ein Shampoo verwendest, das speziell für Hunde entworfen wurde. Des Weiteren solltest du dich stets gut mit Hundeshampoo eindecken. Besonders Welpen lieben es, sich in übel riechende Dinge zu wälzen. Sie werden nicht nur dreckig, sondern riechen danach auch nicht sonderlich frisch, daher wirst du sie in solchen Fällen bestimmt sofort baden wollen.
  • Nagelschere: Stelle sicher, dass die Krallen deiner Hunde nicht zu lang werden, besonders wenn sie überwiegend im Haus oder auf einem weichen Untergrund herumlaufen. Du benötigst eine spezielle Nagelschere, um die Krallen deines Hundes zu schneiden. Wenn du dir Sorgen darüber machst, die Krallen selber zu schneiden, frage deinen Hundefriseur oder Tierarzt.
  • Zahnbürste: Die Zahnpflege für Hunde wird oft vergessen, aber diese ist sehr wichtig. Stelle sicher, dass du die Zähne deines Hundes gesund erhältst, indem du diese regelmäßig bürstet.

Welpentraining

Hunde sind Rudeltiere und sie sollten schon früh lernen, wer das Sagen hat. Dein neuer Welpe wird alles entdecken wollen! Jeder Tag ist ein neues Abenteuer.

Sobald du ein bestimmtes Verhalten gestattest, wird dein Welpe es auch weiterhin zeigen, denn er denkt, dass es erlaubt ist. Es ist wichtig, gleich von Anfang an strikte Grenzen zu setzen. Belohne deinen Welpen für gutes Benehmen und bestrafe unerwünschtes Verhalten. Zur Klarstellung: Wir meinen damit keine strenge Bestrafung. Deinen Hund zu ignorieren, wenn dieser unerwünschtes Verhalten zeigt, ist normalerweise Strafe genug. Sie möchten deine Zuneigung und deine volle Aufmerksamkeit.

Belohnungen

Gutes Verhalten zu belohnen macht eine gute Erziehung aus. Wenn dein Welpe etwas richtig macht, belohne ihn innerhalb von Sekunden, ansonsten weiß er nicht, wofür er belohnt wird.

Es gibt viele Möglichkeiten, um einen Hund zu belohnen. Die beliebteste Art und Weise ist es, ihm ein kleines Leckerli zu geben. Jedes Mal, wenn dein Hund etwas richtig macht, kannst du ihm ein kleines Leckerli wie einen Hundekeks oder ein Stück einer gesunden Yarrah Kaustange geben. Schon bald wird der Hund lernen, für welches Verhalten er gelobt wird.

Unerwünschtes Verhalten

Welpen machen auch schon mal Unfug und lieben es, auf Dingen herumzukauen. Junge Hunde stecken voller Energie und alles Neue ist aufregend und unterhaltsam. Als Hundebesitzer musst du sicherstellen, dass sie nicht in Versuchung geführt werden, sich schlecht zu benehmen.

Wenn du Welpenzubehör kaufst, solltest du beispielsweise darauf achten, dass genügend Spielzeug darunter ist, auf das sie herumkauen können. Dies sollte verhindern, dass sie deine Möbel attackieren. In den meisten Fällen sollte deine Reaktion auf unerwünschtes Verhalten sein, es zu ignorieren und sie abzulenken. Auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit.

Sei konsequent

Am wichtigsten ist es, bei der Welpenerziehung konsequent zu sein. Während dies durchaus schwerfallen kann, ist es entscheidend. Wenn du nicht die einzige Person bist, die sich um den Welpen kümmert, sondern ein ganzer Haushalt involviert ist, solltet ihr es besprechen und euch darüber einig sein, wie der Hund erzogen werden soll. Jeder sollte dasselbe Verhalten von dem Hund erwarten.

Tipps und Tricks für das Welpentraining

Im Folgenden findest du einige Tipps und Tricks, um einen glücklichen und gesunden Welpen zu erziehen.

  • Fütter deinen Hund, bevor du dich hinsetzt und deine eigene Mahlzeit einnimmst. Es ist dann unwahrscheinlicher, dass er am Tisch bettelt. Du kannst deinen Hund auch in der Hundebox lassen, während du isst.
  • Wenn ihr miteinander spielt, solltet ihr beide Spaß haben. Lasse deinen Hund das gemeinsame Spiel daher auch manchmal gewinnen.
  • Biete deinem Hund eine große Auswahl an Spielzeug. Hunde sollten in der Lage sein, sich selbst zu beschäftigen, wenn du keine Lust hast, mit ihnen zu spielen oder keine Zeit hast. Stelle deinem Hund daher eine vielfältige Auswahl an Spielzeug zur Verfügung, damit er Spaß haben kann.
  • Junge Hunde brauchen viel Schlaf, genau so wie Menschenbabys. Anfangs wird ein beschäftigter und aktiver Welpe nur rund 6 Stunden am Tag wach sein. Die restliche Zeit wird er schlafen. Stelle daher sicher, dass sie genügend Ruhephasen haben, besonders wenn du Kinder hast, die mit dem Welpen spielen möchten.

Es gibt kein festes Drehbuch dafür, wie Welpen am besten erzogen werden sollten, da jeder Hund einen einzigartigen Charakter hat. Doch unsere Tipps helfen dir dabei, den Grundstein zu legen.

Fazit

Es wird dir endlose Freude bereiten, einen Welpen in dein Heim willkommen zu heißen. Du musst dich aber darauf vorbereiten. Beginne diese Reise, indem du dich so gut wie möglich informierst und das benötigte Welpenzubehör besorgst, damit du deinem neuen Gefährten helfen kannst, sich sofort sicher und willkommen zu fühlen. Es kann viel Spaß machen, einen Welpen zu trainieren, aber eine gute Erziehung erfordert auch eine Verpflichtung deinerseits.

Das Welpentraining ist eine anspruchsvolle Aufgabe und dazu gehört es, ein ruhiges und konsequentes Umfeld zu schaffen. Wie Kleinkinder benötigen auch Welpen viel Ruhe und Schlaf. Stelle zudem sicher, dass dein Zuhause komplett sicher für deinen Welpen ist. Sorge dafür, dass keine Kabel erreichbar sind, auf denen sie herumkauen können und dass keine kleinen Gegenstände herumliegen, die sie verschlucken und daran ersticken könnten.

Nachdem du dein neues Familienmitglied vom Züchter oder Tierheim abgeholt hast, wirst du wahrscheinlich sehr aufgeregt sein, ihn endlich nach Hause zu bringen. Denke aber daran, dass dies eine riesige Veränderung für deinen Welpen sein wird und eine ganz neue Welt voller aufregender Anblicke und Düfte. Vermeide es, deinen kleinen Hund zu überfordern. Gestatte ihm, sich in den ersten Tagen in Ruhe einzuleben. Gib ihm genügen Zeit und Freiraum, sich im eigenen Tempo an sein neues Zuhause und seine neue Familie zu gewöhnen.

Ein letzter Tipp: Lege einige alte Teppiche auf den Boden, falls du sehr glatte Fußböden hast. Das ständige Rutschen wird ihn nicht nur frustrieren, sondern könnte auch seine wachsenden Gelenke beschädigen.

Ein Hund leistet dir wundervolle Gesellschaft und bietet zahllose weitere Vorteile für deine Familie. Wir hoffen, dass wir dir dabei geholfen haben, die kurze Zeit auszukosten, in der dein neuer Hund jung ist. Mit gutem Training wirst du seine Zuneigung und Gesellschaft über Jahre hinweg genießen und er wird sich im Familienkreis bequem und sicher fühlen.

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