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Diabetes bei Katzen – so verhinderst du sie!

Diabetes bei Katzen tritt immer häufiger auf. 1 bis 1,5 Prozent der Katzen in Deutschland leiden an Diabetes. Das ist sehr viel und der Anteil der erkrankten Katzen steigt. Was kannst du tun, um zu verhindern, dass deine Katze zuckerkrank wird? Wie kannst du Diabetespatienten wieder auf ihre Pfoten helfen? Wir erklären es dir!

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine Erkrankung, bei der zu wenig Insulin produziert wird und/oder bei der Insulin zu wenig Effekt auf den Körper hat. Das führt zu einem Glukosemangel (Zucker) in den Zellen, wodurch den Zellen der wichtigste Kraftstoff fehlt und Glukose im Blut zurückbleibt. Die Leber reagiert daraufhin auf den Insulinmangel durch die Produktion von Glukose, wodurch der Glukoseanteil im Blut folglich stark ansteigt. Dieses Phänomen nennen wir Zuckerkrankheit, oder auch Diabetes mellitus.

Wie erkenne ich, dass meine Katze Diabetes hat?

Die Symptome von Zuckerkrankheit bei Katzen: häufiges Wasserlassen, viel trinken, abnehmen trotz ausreichenden Appetits, und – was sehr auffällig ist – beim Laufen wegsackende Hinterpfoten. Genau wie beim Menschen werden auch bei Katzen unterschiedliche Diabetestypen voneinander unterschieden. Pro Typ sind die Symptome (und Behandlungen) unterschiedlich.

Unterschiedliche Formen der Zuckerkrankheit bei Katzen

Katzen können Diabetes Typ 1, 2 und 3 haben.

Typ 1: Bei diesem Typ werden die Insulin produzierenden Zellen infolge einer Störung des Immunsystems zerstört. Bei Katzen tritt dieser Diabetestyp selten auf. Über die Hälfte der Hunde mit Diabetes leidet an diesem Typ. Eine Behandlung ist möglich, aber die Krankheit bleibt ein lebenslanger Begleiter.
Typ 2: Bei diesem Typ besteht ein Zusammenhang mit Übergewicht und zu wenig Körperbewegung. Beide können dazu leiden, dass Insulin produziert wird, dass aber die Zellen im Körper darauf nicht oder nicht ausreichend reagieren. Nicht weniger als 70 Prozent der Katzen leiden an diesem Diabetestyp. Eine Heilung ist durch eine Änderung des Lebensstils möglich.
Typ 3: Diese Diabetesform entsteht durch den (langfristigen) Einsatz von Medikamenten oder durch eine Störung im Körper. Etwas im Körper sorgt dafür, dass die Insulinempfindlichkeit abnimmt. Ist die Ursache einmal gefunden, dann ist dieser Diabetestyp bei Katzen heilbar. Hunde mit diesem Typ können hingegen nicht geheilt werden.

Diabetes bei Katzen verhindern

Typ 2 ist die am häufigsten auftretende Form der Zuckerkrankheit bei Katzen. Dementsprechend ist es wichtig, auf eine gesunde Diät deiner Katze zu achten und dafür zu sorgen, dass sie ausreichend Bewegung und Herausforderungen bekommt. Es gibt spezielles Diätfutter für Katzen mit Diabetes. Eine gute Diät besteht aus Futter mit wenig Kohlenhydraten und relativ viel Proteinen; Kohlenhydrate erfordern einen hohen Insulinausstoß. Rege deine Katze zudem zu Bewegung an, beispielsweise mit einem Futterball oder durch regelmäßiges Spielen/Wandern. Sorge für hohe Schlafgelegenheiten oder stelle ihr Essen an höher gelegenen Stellen auf, damit sie sich dafür ein wenig anstrengen muss. Belohne deine Katze außerdem ab und zu mit gesunden Snacks.

Wende dich an einen Tierarzt

Zweifelst du, ob deine Katze zuckerkrank ist? Dann wende dich in jedem Fall an einen Tierarzt. Er Sie kann untersuchen, ob deine Katze zuckerkrank ist, welchen Diabetestyp sie hat und bestimmen, wie das Tier zu behandeln ist.

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