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Was tun gegen Arthrose beim Hund oder bei der Katze?

Wenn dein Hund oder deine Katze an Arthrose leidet, kann das bei ihr/ihm starke Schmerzen und starkes Unwohlsein hervorrufen. Arthrose kann leider nicht geheilt werden, aber eine Behandlung kann in jedem Fall wirksam helfen und die Beschwerden für dein Tier erträglich machen. Einige Tipps gegen Arthrose beim Hund oder bei der Katze.

Wie wird Arthrose behandelt?

Bei der Arthrose spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Das Finden der Ursache der Erkrankung ist wichtig, um dahinter zu kommen, welche Behandlung für dein Tier gut ist. Schwere Beschwerden werden häufig medikamentös behandelt. Mithilfe von Medikamenten wird dann dafür gesorgt, dass die Schmerzen gelindert und Entzündungen verhindert werden. Verabreiche deinem Tier nur auf Anraten eines Tierarztes Medikamente.

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung mit den für den Hund und/oder die Katze richtigen Nährstoffen ist bei Arthrose wichtig. Übergewicht ist eine häufige Ursache für Gelenkverschleiß. Das zusätzliche Gewicht sorgt für eine stärkere Beanspruchung der Muskeln und Gelenke deines Hundes oder deiner Katze. Wähle für dein Tier dementsprechend ein abwechslungsreiches Menü mit gesundem Futter aus und beuge Übergewicht vor, um ernsthaften Beschwerden oder einem Fortschreiten von Beschwerden vorzubeugen.

Übungen und Bewegen

Zu viel Bewegung ist nicht gut, weil dadurch die Gelenke verschleißen und die Arthrose zunimmt. Gar keine Bewegung ist aber auch nicht gut, weil dadurch Muskelmasse abgebaut wird, was wiederum den Knorpelabbau beschleunigt und die Entzündung nur noch verschlimmert. Deswegen ist es wichtig, zwischen diesen Polen ein gutes Gleichgewicht zu finden. Mache mit deinem Hund kurze statt langer Spaziergänge und mache ab und zu Übungen mit ihm. Rege auch deine Katze zur Bewegung an; beispielsweise mit einem Futterball oder indem du kurz mit ihr spielst. Ein Tierphysiotherapeut weiß genau, welche Übungen gut für dein Tier sind, um die Schmerzen bei Arthrose zu lindern. Vereinbare für deinen Hund oder deine Katze bei Bedarf einen Termin bei einem Tierphysiotherapeuten, ggf. über den Tierarzt.

Auch alte Tiere profitieren von einer Behandlung

Arthrose wird häufig als Folge des Alters gesehen, obwohl der Knorpelverschleiß nicht nur altersbedingt ist. Auch für alte Hunde oder Katzen kann eine Behandlung den Unterschied ausmachen. Du musst nicht einfach akzeptieren, dass dein Hund oder deine Katze mit zunehmendem Alter schlechter läuft; die Behandlung ist für dein Tier auch eine Chance, weniger unter Schmerzen zu leiden. Dass Arthrose auch bei Jungtieren auftritt und wie genau diese Erkrankung entsteht, liest du hier.

Mach deinem Tier das Leben etwas einfacher

Arthrose ist eine unangenehme Erkrankung, die deinem Hund oder deiner Katze Probleme mit Dingen bereitet, die ihm/ihr früher leichtgefallen sind, beispielsweise lange Spaziergänge, Rennen im Wald oder das Klettern auf Bäume. Aber schon das aus dem Korb steigen oder das Betreten oder Verlassen der Katzentoilette kann oft bereits Schmerzen bereiten. Mache deinem Tier das Leben etwas leichter, indem du ihm einen niedrigen Einstieg in die Katzentoilette oder in den Hundekorb ermöglichst und indem du auf stundenlange Spaziergänge mit deinem Hund durch den Wald verzichtest. Denke auch daran, deiner Katze eine Stufe zu ihrem Lieblingsplatz hinzustellen, damit sie den auch mit ihrer eingeschränkten Mobilität weiterhin genießen kann. So kannst du das Leben deines Tieres auf einfache Art und Weise ein bisschen angenehmer machen. Vergiss aber nicht, dass damit aber nicht die Arthrose selbst wirksam bekämpft wird. Konsultiere für eine Behandlung oder für mehr Informationen zum Thema Arthrose deinen Tierarzt.

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